Das Tetralemma! Wege aus dem Dilemma!


Kurzbeschreibung

Das Tetralemma stammt ganz ursprünglich aus der indischen Logik und wurde dort in der Rechtsprechung verwendet. Für das Coaching wurde es vor allem von Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer als Instrument eingeführt. Hier wird eine vereinfachte Variante des Tools für Entscheidungssituationen.


Anwendungsbereiche

Das Tetralemma ist eine reine Entscheidungs Aufstellung, die in dieser Form eine Entscheidung zwischen zwei Optionen ermöglicht: A oder B, Ja oder Nein, Dies oder Das. Ob es sich dabei um berufliche, persönliche oder private Fragestellungen handelt, ist völlig unerheblich. Das Instrument kann bei jeder Form der Entscheidungsfindung eingesetzt werden, bei der es um die Wahl zwischen A oder B geht. Der Einsatz ist dann sinnvoll, wenn der Klient berichten kann, dass er die Optionen in allen Varianten mehrfach durchdacht und mit anderen mehrfach besprochen hat, dennoch immer noch keine Entscheidung fällen kann. Auch zum Selbst-Coaching eignet es sich hervorragend, da es einfach und schnell geht, dabei aber äußerst effizient ist.



Zielsetzung

Das Tool soll den Klienten von der rein mentalen, rationalen Ebene wegführen. Eine erneute Abwägung von Vor- und Nachteilen hilft ihm nun nicht mehr weiter. Jetzt geht es um die Körperfühlebene: Der Klient wird dazu gebracht, im Körper zu spüren, was für ihn richtig ist. Die erlebten Körperimpulse geben in der Regel äußerst klare Hinweise und bringen in etwa 85 Prozent der Fälle deutliche Entscheidungen.


Die vier Positionen im Tetralemma

Vier Entscheidungsmöglichkeiten, also Positionen, sind logisch möglich:


Das Eine. Die Position beschreibt die Entscheidung für die erste Alternative. Die Alternative sollte klar und eindeutig beschrieben werden können und sich mit einer erlebten (oder vorgestellten) Situation verknüpfen lassen.


Das Andere. Diese Position beschreibt die zweite Alternative. Auch diese Alternative sollte sich klar und eindeutig beschreiben lassen. Außerdem sollte es sich auch sprachlich um eine echte Alternative handeln, also nicht nur die Verneinung der ersten Alternative.


Beide Alternativen gleichzeitig umzusetzen erscheint meistens auf den ersten Blick nicht möglich. Hier geht es deshalb zunächst darum, die Irritation zuzulassen. Wenn das Bauchgehirn diese Position positiv bewertet, kann im nächsten Schritt (in der Regel nach der Aufstellung), überlegt werden, wie sich beide Alternativen vereinbaren lassen.


Keines von Beidem. Diese Position regt dazu an, eine ganz neue Lösung zu entwickeln. Wenn das Bauchgefühl diese Position positiv bewertet, kann das auch darauf hindeuten, dass sich der Coachee zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht entscheiden kann oder will.


Aufstellungen als kreative Methode

Systemische Aufstellungen oder Methoden, die von systemischen Aufstellungen inspiriert sind, stellen wertvolle methodische Ergänzungen für das Coaching dar. Ich nutze diese sehr gerne in meinen Coachings. So können z.B. in das aufgestellte System auch abstrakte Elemente integriert werden („Das, was noch fehlt“ oder „Die neue Idee, die mir noch einfällt“) oder eine Aufstellung genutzt werden, um ein Coaching-Gespräch zu strukturieren.


Probieren Sie es mal selbst aus wenn Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen oder buchen Sie ein Coaching mit mir und ich führe Sie durch diesen Process.


Ihre

Monique Menesi




Quelle: Wege aus dem Dilemma nach Elisabeth Ferrari, Matthias Varga von Kibeh



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